Was ist Weinstein?

Der Begriff „Weinstein“ lässt zunächst Unangenehmes erahnen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Als Weinstein bezeichnet mal die feinen sandartigen Kristalle, die man manchmal am Boden oder am Korken einer Weinflasche entdeckt.
Der Weinstein entsteht während der Weinlagerung, er kann sogar bei der Lagerung von Traubensaft entstehen. Da die Weinstein-Kristalle nicht wasserlöslich sind, sammeln sie sich am Flaschenboden oder lagern sich am Korken ab.

Weinstein ist keineswegs ein Zeichen mangelnder Qualität. Weinstein weist lediglich auf einen hohen Mineraliengehalt des Weines hin. Daher findet sich Weinstein oft in Süßweinen oder älteren Weinen. Weine mit Weinstein sollte man daher keinesfalls wegschütten – die Kristalle sind nicht schädlich. Um den Weinstein nicht ins Glas zu gießen, kann man den Wein dekantieren. Beim vorsichtigen Ausgießen bleibt dann der Weinstein im Dekanter zurück.

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